Freie Journalist:innen finden sich in dieser Gemengelage nur zu oft zwischen allen Stühlen wieder: Verlagshäuser verlieren Marktanteile, drücken die Beschaffungskosten und erschweren den Zugang zu alternativen Erlösquellen, indem sie ihre Verwertungsrechte maximieren. Gleichzeitig fallen direkte Verwerter wie Verbände, Stiftungen, NGO, Öffentliche Hand oder Unternehmen weitgehend als Alternative aus, weil Compliance-Regeln, sozialversicherungsrechtliche Bedenken oder operativer Erwägungen gegen die direkte Kooperation mit Freien sprechen. Klar ist aber auch, dass es zwischen den Stühlen auf Dauer ungemütlich wird.

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